Porträt

Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich meinen Weg zu dem Medium Nina Herzberg (Schülerin von Pascal Voggenhuber) gefunden habe. Heute weiß ich, dass ich schon als Kind die Geistige Welt wahrgenommen habe. Da es aber niemanden in meinem direkten Umfeld  gab, der mir erklären konnte, warum ich mich besonders abends vor dem Schlafen nie allein gefühlt habe, ständig unter mein Bett schauen musste, ob da nicht jemand war, schob ich es auf meine Ängstlichkeit. Als Jugendliche interessierten mich philosophische Fragestellungen unheimlich. Ich war fasziniert von Geschichten, die von Kontakten zu anderen Welten handelten. Aber sie machten mir auch unheimlich Angst und so konzentrierte ich mich voll und ganz auf meine Karriere. Ich wurde Erzieherin und studierte im Anschluss Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie, Anthropologie und Ethnologie, denn der Mensch als solches, seine Kulturen und alles was mit dem Tod von Menschen zu tun hatte, faszinierten mich sehr. Während meiner 10jährigen Tätigkeit als Museumspädagogin an verschiedenen Museen kam ich dabei immer wieder in Kontakt zu Personen, die spirituell waren und versuchten, mittels der Archäologie spirituellen Fragen auf den Grund zu gehen. Ich belächelte diese Menschen damals, denn ich war zu diesem Zeitpunkt eine absolute Skeptikerin. Mein Glauben war die Wissenschaft!

Nach der Geburt meiner Tochter fiel ich beruflich zunächst in ein tiefes Loch, denn ich hatte den Entschluss gefasst, meinen alten Beruf für die Familie aufzugeben. Aber ich war immer eine Kämpferin für meinen Weg gewesen und so hatte ich nur ein Ziel: Ich wollte wieder einen Beruf finden, der mich so erfüllte, wie meine vorherige Tätigkeit.

2015 begann ich zu meditieren, weniger um einen erfüllenden Beruf zu finden, sondern um ein Stück Ruhe und Frieden in meinen vollen Alltag mit Job und Familie zu bekommen. Dies war der Start zu meinem neuen Weg. Ich begann mich für Themen rund um das Meditieren zu interessieren. Ich verschlang ein Buch nach dem anderen und probierte Vieles aus. Wie war ich erstaunt, dass beispielsweise das Gesetz der Resonanz funktionierte! Und wenn das funktionierte, was stimmte dann noch alles von den Dingen, die ich gelesen hatte? Langsam begann die Skeptikerin sich zu öffnen und neue Glaubenskonzepte zuzulassen.

2017 hielt Nina Herzberg einen Vortrag in Hamburg und demonstrierte öffentlich Jenseitskontakte. Dabei stellte sie den Kontakt zu meiner Schwiegermutter her, die ein halbes Jahr vorher verstorben war. Es war der Geburtstag meines Mannes und für ihn das schönste Geschenk an diesem Tag! Am folgenden Tag nahm ich an einem Tagesworkshop teil, bei dem ich zum ersten Mal selber einen Jenseitskontakt herstellte. Ich war so fasziniert davon, wie einfach es funktionierte! Nach dieser Erfahrung stand für mich fest: Ich möchte Medium werden! Im Mai 2020 habe ich mein Diplom zur sensitiven und medialen Beraterin bei Nina Herzberg erfolgreich erworben!

Ein Leitgedanke, der mich auf meinem Weg prägt und den ich aus meiner akademischen Zeit mitgenommen habe, ist der Satz: Traue nie nur einer Quelle! Und so hat mich die Geistige Welt, je nachdem was gerade mein Lernfeld war, zu weiteren wunderbaren LehrerInnen und Medien in Deutschland und Großbritannien geführt, die mich nachhaltig geprägt haben. Ich danke Amara und Marko Yachour, Andy Schwab, Bahar Yilmaz und Jeffrey Kastenmüller, Eileen Davies, Jackie Wright, Katja Kanya Davidsen, Kitty Wood, Martina Camenzind, Pascal Voggenhuber, Paul Jacobs, Silvia Hollenstein und Scott Milligan.

2019 „trat“ der Emotion Code nach Dr. Bradley Nelson in mein Leben. Was für eine wunderbare Möglichkeit, Themen, Blockaden mit Hilfe des Unterbewusstseins einfach und sanft zu lösen! 2020 habe ich meine Zertifizierung abgeschlossen und verbinde diese Methode nun sehr gerne mit der sensitiven und medialen Arbeit!

Aber dies alles wäre nicht möglich ohne die Führung und Entwicklung durch und mit der Geistigen Welt, denn eigentlich ist es die Geistige Welt, die uns unterrichtet. Dafür bin ich jeden Tag unendlich dankbar und davon unendlich fasziniert!